UNSERE PFARRE KRISPL

Das Pastoral-Team


Gottfried Grengel
Pfarrprovisor für Adnet, Krispl und Bad Vigaun
Pfarramt Adnet
Adnet 10
5421 Adnet
Erreichbar unter 06245 / 83 2 75 oder 0676 / 874 65 421
oder E-Mail: pfarre.adnet@pfarre.kirchen.net

 

 

Kurt Fastner
Diakon, Pfarrasistent für Bad Vigaun
Erreichbar unter 0676 / 874 65 424

Christa Widl
Pfarrsekretärin
Erreichbar bei Kanzleizeiten Pfarramt Adnet: Tel. 06245 / 83 2 75

Pfarramt Adnet

zuständig auch für Pfarre Krispl

Adnet 10
5421 Adnet

Kanzleizeiten:
Dienstag      08:00 Uhr – 12:00 Uhr,   Mittwoch 14:00 Uhr – 18:00 Uhr,
Donnerstag  08:00 Uhr – 12:00 Uhr,   Freitag   09:00 Uhr – 11:00 Uhr

Telefon:   06245 / 83 2 75
E-Mail:     pfarre.adnet@pfarre.kirchen.net
Web:        http://www.pfarrverband-akv.at

Pfarrgebiet

Der Pfarrbereich deckt sich mit dem Gebiet der Gemeinde Krispl.

Die Pfarre Krispl gehört zum Dekanat Hallein. Sie bildet mit den Pfarren Adnet und Bad Vigaun einen Pfarrverband.

 

 

 

Zur Geschichte der Pfarre und Pfarrkirche

Auf den Straßen des römischen Reiches kam der christliche Glaube in das heutige Land Salzburg. Die Wirren der Völkerwanderung machten im 7. Jahrhundert eine neue Christianisierung und Gründung von Klöstern und Kirchen unter den Missionsbischöfen Rupert, Virgil und Bonifatius notwendig. Vom 11. bis zum 13. Jahrhundert entstanden in den ländlichen Gegenden Salzburgs kirchliche Gemeinschaften. Von den sogenannten Mutterpfarren aus wurden entlegenere Filialkirchen betreut. So wurde auch Krispl von Kuchl und später von Adnet aus seelsorglich verwaltet. Im Jahr 1241 wurde das Gebiet um Krispl als „Gaizzowe“ - Gaißau - urkundlich erwähnt und um 1350 tauchte erstmals der Name Krispl „sub monte dicto Chrispel“ auf. Über die Entstehungszeit des Krispler Kirchengebäudes ist nichts Sicheres überliefert.

Da im Jahre 1568 die Kirche „St. Peter“ auf einer bayrischen Landkarte verzeichnet ist, liegt es aber nahe, dass am Ende des 15. Jahrhunderts dort schon eine Kirche errichtet worden ist. Im 17. Jahrhundert fand zunächst die Weihe eines hölzernen Hochaltars Erwähnung. Dann wurde die Bitte an das erzbischöfliche Ordinariat gerichtet, wenigstens in den Sommermonaten einmal Gottesdienst feiern zu lassen. Es folgte der Umbau einer steinernen Kanzel, im Jahr 1684 die Errichtung eines barocken Hochaltars und sogar die Vergrößerung der Kirche, sodass um das Jahr 1710 die Decke mit einem Gewölbe versehen werden konnte. 1730 begann man mit der Errichtung eines Pfarrhofs. Schon ein Jahr später wurde Krispl zum Vikariat ernannt und erhielt damit auch einen ständigen Seelsorger.

Im selben Jahr erbaute man einen neuen Glockenturm und umgab die Kirche mit einem Friedhof. In den folgenden Jahren bestimmte man die Vikariatsgrenzen genauer. Dieses umfasste schließlich Krispl, Krisplwinkel und Gaißau mit insgesamt 119 Häusern und über 570 Menschen. 1750 errichtete man an der Kirche das Gebeinhaus, die Seelenkapelle. Da die Kirche als immer noch zu klein befunden wurde und auch das „allzuschwere Steingewölb“ wenig Gefallen fand, verlängerte man den Kirchenraum Richtung Osten im Jahr 1759 noch einmal und zog eine hölzerne Raumschalenkonstruktion ein. Diese Decke wurde dann 1831 durch Seccomalereien künstlerisch ausgestaltet. In den folgenden Jahren musste der Turm an die größere Kirche angepasst werden.

Am Fest des Hl. Josef, dem 19. März 1859, wurde Krispl zur selbständigen Pfarre erhoben und somit die vergrößerte Kirche zur Pfarrkirche. Da die im Stil des Barock geschaffenen Deckenmalereien von geringer Qualität waren, wurden sie 1866 mit der Darstellung der Krönung Mariens, der Hl. Familie und der Schlüsselübergabe an Petrus im Nazarener Stil ersetzt. Nach dem Geschmack der Zeit wurde schließlich auch der barocke Hochaltar veräußert und durch einen Altar aus Marmor ersetzt. 1884 konnte seine Weihe gefeiert werden. Auch im 20. Jahrhundert ergaben sich einige Instandsetzungen, etwa die Erneuerung der Glocken oder die Außen- und Innenrenovierung. In den Jahren 2002 bis 2004 fand die umfangreichste Renovierung statt. Wohl am augenfälligsten neben dem Altar und dem Ambo ist hier das „Maria Hilf-Bild“ am Hochaltar zu nennen, das seither die Besucher begrüßt. Jede Generation hat so auf ihre Weise versucht die Pfarrkirche Krispl einladend und ausdruckstark zu gestalten.   

Weitere Informationen finden sie im Kircherführer, welcher am Schriftenstand in der Pfarrkirche Krispl erhältlich ist.

Bilder von der Pfarrkirche Krispl. (Zum Vergrößern Bild anklicken)  /  © Copyright Pfarre Krispl 

Unsere Glocken

Im 28 Meter hohen Kirchturm hängen die vier Glocken der Pfarre Krispl:

Beschreibung der Glocken



>> Hier können sie unser Geläut anhören

 

 

Ostergrab

Nachdem das alte heilige Grab schon in die Jahre gekommen war und nur ein Nischendasein erfuhr, schuf im Jahr 2018 der Adneter Künstler Peter Schörghofer ein neues Grab für den Hochaltar unserer Pfarrkirche. Es lädt seit her von Palmsonntag bis Christi Himmelfahrt ein, über die zentrale Glaubensaussage der Auferstehung nachzudenken. Es zeigt zunächst die Ruhestätte des Leichnams Jesu und verweist so auf den Abstieg Jesu in die letzte Einsamkeit des Totenreiches (Hölle).

Nach der Osternacht erinnerte es uns schlicht und doch wesentlich an den Kern des Auferstehungsglauben: das Grab ist leer. Unmittelbar über den Tabernakel thront der Auferstandene um geben von zweit Engel, die uns – wie das Evangelium sagt – verkünden: der Herr geht auch voraus. Die Aufstellung eines Heiligen Grabes wurde vor allem in der Barockzeit in fast ausufernder Weise gepflegt. Die Aufklärung und später die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils veranlasste viele Gemeinden diesen Brauch zu beenden oder zumindest die Gräber in bescheideneren Formen aufzustellen. Die Pfarre Krispl will die Tradition der anschaulichen Volksfrömmigkeit pflegen und so dem Glauben an die Auferstehung Ausdruck verleihen.

Die Pfarrer von Krispl